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Bericht vom Klönabend am 08.03.2016 – das „Hammer Denkmal“ Beim letzten Klönabend in Niggemanns Scheune wurde die Geschichte vom „Hammer Denkmal“ erzählt, das „als imposante Gedenkstätte eines glühenden Friedensmahners Teil des „Feuer und Flamme Weges“ geworden ist. Horst Jaeger stellte den Anwesenden den Altstädter Hans Hammer und sein Schicksal vor. In der Nähe des heutigen Gasthauses Stremme lebte Hans Hammer mit Frau und einem Sohn und einer Tochter in der Altstadt. Die Familie verlor den Sohn im Zweiten Weltkrieg, worauf Hans Hammer in tiefste Trauer fiel und über viele Jahre hinweg jeden Sonntag mit einem Korb zum Beuel hinaus zog und Steine sammelte. Die gesammelten Steine schichtete er zu einem Hügel auf, so dass über Jahre die „imposante Gedenkstätte“ entstand. Die Reservistengruppe Bergneustadt schichtete das Mahnmal wieder auf, nachdem es von Vandalismus zunächst zerstört wurde. Im Anschluss erstellten Mitarbeiter der Fa. AUBEMA eine Gedenkplatte, und schließlich wurde die Gedenkstätte Teil des „Feuer und Flamme Weges“ rund um Bergneustadt. Treffpunkt August 2013 „125 Jahre Jubiläum und Chronik TVH“ In drei Jahren beginnt das Jubiläumsjahr des TV Hackenberg 125 Jahre müssen einfach gefeiert werden! Zu einem weiteren Gedankenaustausch über 125 Jahre Vereinsgeschichte kam es am 02. Mai im Vereinsraum. So kommt es nun am Donnerstag, den 01.08.2013 um 18 Uhr zur Geburtstagsfeier mit Musik und einem Grillimbiß. An diesem Abend konnte auch die Technik getestet werden, so daß nun zu jedem Treffen Fotos und Zeitungsartikel und andere Dokument eingescannt werden können. Die Chronikgruppe kann die Arbeit aufnehmen. Die Gruppe lädt daher aktive, passive und ehemalige Mitglieder, Übungsleiter und Vorstände und Freunde des Vereins herzlich ein mit Fotos und Dokumente zum nächsten Treff der Gruppe am Donnerstag, den 06. Juni um 19 Uhr in den Vereinsraum zu kommen! Die Dokumente können sofort eingescannt und wieder mitgegeben werden. Treffpunkt April 2013 „125 Jahre Jubiläum und Chronik TVH“ In drei Jahren beginnt das Jubiläumsjahr des TV Hackenberg 125 Jahre müssen einfach gefeiert werden! Zu einem lockeren Gedankenaustausch über 125 Jahre Vereinsgeschichte kam es am 04. April im Vereinsraum. Eine kleine Gruppe (bisher nur Männer) sortierte die bei der Mitgliederversammlung gesammelten Ideen und Vorschläge. „Da sind wirklich einige sehr gute Vorschläge dabei“, so Ingo Bockemühl und Michael Zwinge fand, dass es einen langen Anlauf benötigt um die Vereinsmitglieder für das Jubiläumsjahr zu interessieren und zu beteiligen. Der TVH wurde am 01.08.1891 gegründet, so dass der Vorstand der Mitgliederversammlung vorgeschlagen hatte, ab sofort an jedem 01. August diesen Geburtstag bis zum Jubiläum zu feiern. Aus den Vorschlägen für die Geburtstagsfeier in diesem Jahr wurde der Grillabend mit Musik favorisiert. Am nächsten Treffen, Donnerstag, der 02. Mai um 19 Uhr werden die Details zur Geburtstagsfeier am 01.08.2013 festgelegt. Willi Krieger hatte ein umfangreiches Album des 100 jährigen Jubiläums mitgebracht, das anregte über die Vervollständigung der Chronik und der Sammlung der vielen Fotos von Vereinsaktivitäten nachzudenken. Die Gruppe lädt aktive, passive und ehemalige Mitglieder, Übungsleiter und Vorstände und Freunde des Vereins herzlich ein mit Fotos und Dokumente zu den monatlichen Treffs der Gruppe zu kommen! Die Dokumente können sofort eingescannt und wieder mitgegeben werden. TV Hackenberg 1891 e.V. feierte seine Jubilare Der erste Vorsitzende Michael Zwinge konnte zahlreiche Jubilare und Mitglieder zur Jubilar- und Weihnachtsfeier 2011 im evangelischen Gemeindezentrum begrüßen. 86 Mitglieder des Vereins sind älter als 60 Jahre und alle Anwesenden mit einem runden Geburtstag in 2011 erhielten einen Geburtstagsgruss und ein Ständchen. Die Jubilare auf dem obligatorischen Gruppenfoto brachten es auf 570 Jahre Mitgliedschaft im TV Hackenberg 1891 e.V. , davon Brunhilde Wellmann 60 Jahre und Ingo Bockemühl, Paul Gerhard Jaeger, Wilfried Rölleund Karl Wilhelm Görg 65 Jahre. Die Feier hatte der Ältestenrat mit Werner Veltrup, Marlies Schäler und Doris und Willi Beste ausgerichtet. Bei Kaffee und Kuchen, Geschichten und Adventsliedern brachte der Nachmittag viel Freude. Adventlicher Klönabend zum Jahresabschluss Am 2. Dezember fand in Niggemanns Scheune der letzte Klönabend in 2011 statt. Der Ältestenrat des TV- Hackenberg hatte das Scheunenmuseum adventlich geschmückt. Mit Speisen, Getränken und selbsgebackenen Plätzchen wurde die Gäste verwöhnt. Michael Zwinge begrüßte etwa 20 Besucher und begleitete auf seiner Gitarre einige Weihnachtslieder. Es wurden wieder verschiedene interessante Dinge vorgetragen. So las Elisabeth Flick eine Anzeige über groben Unfug auf dem Hackenberg vor, die ihr Schwiegervater 1926 bekommen hatte. Die Strafe war 5 Reichsmark oder einen Tag Haft. Lutz Schmidt ließ ein Kaffeegedeck herumgehen, auf dem „Gruß von Hackenberg“ eingraviert war. Helmut Bause stellte Hackenberger Daten und Ereignisse von 1047 bis heute vor. Ebenfalls hatte Herr Bause die Geschichte des Hauses Vedder in der Teichstr. 8 untersucht. Hierbei handelt es sich um das älteste Haus auf dem Hackenberg. Zum Schluss bekam jeder Besucher ein adventliches Präsent. Ein herzlicher Dank gilt dem Ältestenrat des TV-Hackenbergs für die viele Mühe und Lutz Schmidt, der diese tollen Räume zur Verfügung gestellt hat. Die Klönabende gehen auch im nächsten Jahr weiter und zwar am 13.03. – 12.06. – 11.09. und 11.12.2012. Der Ältestenrat hatte zu seinem 1. Klönabend im Jahr 2011 in die Scheune am Hackenberg eingeladen. Wieder waren 25 Personen erschienen. Motto des Abends war 120 Jahre TV Hackenberg, Die Historiker vom Hackenberg waren auch wieder erschienen. Nach der Begrüßung vom 1. Vorsitzenden des TV Hackenberg Michael Zwinge, übernahmen die Historiker vom Hackenberg das Wort. Es war schon beeindruckend, was diese Leute über die historische Bedeutung des Hackenbergs zusammengetragen hatten, vom 8. Jahrhundert bis zum Jahr 2010 hatten sie recherchiert. Es war sehr beeindruckend und vor allen Dingen sehr spannend. Es löste unter den Anwesenden starke Diskussionen aus. Es war einfach Klasse. Nach diesen Diskussionen war nun der TV Hackenberg an der Reihe. Der TV Hackenberg wird in diesem Jahr 120 Jahre alt. Michael Zwinge hatte die Festzeitschrift vom 100-jährigem Geburtstag dabei. Auch hier wurden die Anwesenden über den TV Hackenberg und seine Aktivitäten von der Vergangenheit bis zur Gegenwart informiert. Auch bei diesem Thema wurde viel diskutiert. Gegen 22.00 Uhr war alles zu Ende und man ging wieder einmal sehr zufrieden nach Hause. Der TV Hackenberg hatte am 29.12.2010 zum 3. mal zum Dobbeln eingeladen. Es ging im wahrstem Sinne des Wortes um die Wurscht, es wurde nämlich um Würste gewürfelt. Früher war das einmal eine Tradition auf dem Hackenberg. 23 Leute hatten sich angemeldet und 23 Leute sind erschienen, also eine positive Aktion. Es wurden 30 Wurstteller an die Teilnehmer verdobbelt. Es war eine ausgelassene Gesellschaft mit viel Spaß. Nachdem alle Würste verwürfelt waren, saßen wir noch eine Zeitlang zusammen. Insgesamt gesehen war dies eine gelungene Aktion. Leider fehlte die Jugend. Auch im Neuen Jahr werden wir wieder so etwas wiederholen. Klönabend Sept. 2010 beleuchtet die Entwicklung der Begegnungsstätte Hackenberg! Wieder einmal waren alle Plätze in Niggemanns Scheune besetzt! Der Ältestenrat des TVH hatte zu dem bestens für Speis und Trank gesorgt, so dass alle Voraussetzungen für einen interessanten Abend gegeben waren. Bei diesem Klönabend war Michael Zwinge selbst gefordert, da das Thema des Abends die Begegnungsstätte Hackenberg war, die in diesen tagen 25 Jahre alt wurde. Es entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch über die Umstände, wie es zum Bau der BGS Hackenberg kam. An diesem Gespräch wirkten aktiv Heinz Follmert, Ralph Nohl und Heinz Funke mit. Zur Sprache kamen Ratsitzungen und Bürgerversammlungen und deren kontroverse Meinungen. Aus der nunmehr 25 jährigen Distanz sind sich alle „Zeitzeugen“ einig, das es richtig und für den Stadteil sehr wichtig war die Begegnungsstätte Hackenberg zu bauen. Sehr gut besuchter Klönabend: Bürgermeister Branscheid war Hackenberger! Wieder waren alle Plätze beim Hackenberger Klönabend besetzt, als Michael Zwinge eine Gruppe Hackenberger Senioren vorstellte, die sich alle 14 Tage Donnerstags im GeWoSie Nachbarschaftstreff treffen um der Geschichte des Stadtteils nachzugehen. Heinz Funke, Lothar von der Lippe und Helmut Bause hatten da schon erstaunliches zu berichten. Auf Anregung von Grundschuldirektor Peter Ruland und aus Anlass „40 Jahre Grundschule Hackenberg“ sind die Drei tätig geworden. Zu Beginn ihres Vortrages dankten sie Heinz Niggemann und Klaus Flick, deren Unterlagen sie verwenden durften, für ihre bereits geleistete Vorarbeit. Ziel ihrer Forschungen ist eine Zeittafel „Ein Jahrtausend Hackenberg/Leienbach“. Der Umfang der Ergebnisse und Forschungen ist beachtlich und anhand der Unterlagen konnten die Besucher/-innen des Klönabends nachvollziehen, mit welcher Genauigkeit und Begeisterung die Drei bei der Sache sind (es können sich gerne Interessierte der Gruppe anschließen). Forschungsgegenstand sind u.a. die Flurnamen und Flurkarten und der Eigentümerwechsel und die Eisenverhüttung mit Holzkohlenmeiler. So wurde beim Klönabend unter anderem bekannt, dass der Hackenberg Branscheid Bürgermeister der Stadt Bergneustadt war und die Firma Baldus in Hackenberg gegründet wurde. Wie immer hatte Gastgeber Hans Ludwig Schmidt und der Ältestenrat des TVH für eine angenehme Atmosphäre und Speis und Trank gesorgt. Der nächste Klönabend ist am Dienstag, den 14.09.2010 um 19.30 Uhr wie immer in Niggemanns Scheune! Der erste Klönabend im Jahr 2010 in "Niggemanns Scheune" war wieder ein voller Erfolg. Unser Gastgeber hatte gut geheizt und bei Glühwein, kalten Getränken und belegte Brötchen ließ es sich gut unterhalten. Michael Zwinge eröffnete den Klönabend, der unter dem Motto "Nachkriegszeit" stand, und stellte die provozierende Frage, "was haltet Ihr von diesem Winter"? Ein Geraune kam auf und ich glaube, daß der größte Teil die Nase voll hat, von diesem Winter und das der Frühling Einkehr halten sollte. Danach ging es um die Nachkriegszeit. Petra Gomann hatte ein kleines Schatzkästchen, wohl aus dem Bestand ihres Vaters, mitgebracht, in dem viele historische Fotos aus dieser Zeit entstanden waren. Zum Teil waren die Namen zwar bekannt, aber erkennen konnte sie so gut wie keiner. Michael Zwinge hatte ein Protokollbuch des TV Hackenberg aus dieser Zeit mitgebracht und las einige Protokolle vor. Unter anderem das erste Deutsche Turnfest in München, wo der TV Hackenberg mit 8 Personen vertreten war. Hierüber konnte Karl Wilhelm Görg und Elsbeth Flick berichten, es war sehr lustig anzuhören.Ansonsten wurde in kleinen Gruppen über dieses Thema und auch anderes diskutiert. Ich glaube es war wieder ein gelungener Abend. 4. Klönabend Dez 2009: Hackenberger Weihnacht im vorigen Jahrhundert, das ist: zu Fuss um 5 Uhr zur Christmesse; einen Weihnachtsbaum klauen, Lametta bügeln und Pannas schrabben! Es waren drei wunderschöne Stunden, die 35 Teilnehmer/-innen des Klönabends in “Niggemanns Scheune” bei Gastgeber Lutz Schmidt verbrachten. Der Ältestenrat hatte einen Weihnachtsbaum aufgestellt und dekoriert, es gab wie zu der damaligen Zeit üblich eine “Kartoffelsuppe”, selbstgebackene Plätzchen und der Glühwein duftete. Es entstanden viele anregende Gespräche. Michael Zwinge lud dann die Runde ein, etwas über Hackenberger Weihnachtsgeschichten zu erzählen, da einige der Anwesenden ihre Kindheit in Hackenberg oder Leienbach verbracht haben. Da es ja eine sehr arme zeit war, galt es zunächst einmal einen Weihnachtsbaum zu “klauen”, man durfte sich nur nicht erwischen lassen, denn das wurde zur Anzeige gebracht und kostete eine empfindliche Geldstrafe, der Polizist drohte sogar mit “Kaschöttchen” (Gefängnis). Das wenige Lametta wurde nach Weihnachten wieder gebügelt und für das nächste Jahr aufbewahrt. Drei bis vier Wochen wurden die Weihnachtsbaumkerzen aus den Wachsresten des Vorjahres neu hergestellt. Selbst der Weihnachtsbaum, der oft sogar bis Ostern stehen blieb wurde als Anmachholz verwertet. Die Weihnachtsteller bestanden aus Wall- und Haselnüssen, Äpfel und Spritzgebäck. Es wurde über die Sonntagsschule berichtet und das traditionelle Krippenspiel, bei dem nicht alle es bis zum Josef geschafft haben. Zur Weihnachtszeit wurden die Schweine geschlachtet und die Jugend traf sich zum Pannas schrabben. Zum Gitarrenspiel wurden schließlich Weihnachtslieder gesungen und Doris Beste und Marlies Schäler trugen ein Weihnachtsgedicht und eine - geschichte vor. Werner Veltrup bedankte sich bei allen für die Treue den Klönabend zu besuchen und der Ältestenrat verteilte Geschenke an alle und ein Präsent für das Gastgeberehepaar Schmidt. Der Klönabend ist eine Veranstaltung des TV Hackenberg 1891 e.V., zu dem aber alle Bewohner/-innen herzlich eingeladen sind. „Im Revier der weißen Kohle“ - Peter Ruland begeistert beim Klönabend mit einem Vortrag über die Aggertalsperre! 2009 Zum 3. Klönabend in 2009 war der Hackenberger Grundschuldirektor und Regionalhistoriker Peter Ruland eingeladen den Bau der Aggertalsperre zu erläutern. Vorweg, die 22 Teilnehmer/-innen waren begeistert! Der Ältestenrat des TV Hackenberg 1891 e.V. hatte sich mit Gastgeber Lutz Schmidt wie immer große Mühe gemacht um mit Speis und Trank die Grundlagen für ein Gelingen des Abends zu stellen. Einige Wurstspezialitäten der Warburger Börde hatte das Ehepaar Zwinge beigesteuert. Die Geschichte der Aggertalsperre ist eingebettet in die Geschichte der Industriealisierung und der Stromerzeugung. Schon 1575 verzeichnete die Mercatorkarte zahlreiche Wasserkraftanlagen in Oberberg. Der entscheidende Durchbruch wurde mit der Fertigstellung der Eisenbahn 1899 erzielt. Von nun an gewann die Textilindustrie immer mehr an Bedeutung und die Unternehmer wollten die Versorgung mit Energie sichergestellt wissen. Sehr anschaulich und hinterlegt mit Bildern und Dokumenten konnte Peter Ruland die Entwicklung nachzeichnen. Es waren die Fabrikanten Steinmüller und Krawinkel, die den Landrat Hald 1904 bewegten Berechnungen für den Bau von Talsperren in Oberberg anzustellen, um dem Beispiel der Wuppertaler zu folgen, die schon einige Talsperren gebaut hatten. Der 1.Weltkrieg und die anschließenden Reparationen verhinderten einen früheren Baubeginn. So wurde zwar 1923 eine Genossenschaft gegründet, aber es dauerte bis 1927 zum Baubeginn. Eine Rentabilitätsberechnung 1925 und das Hochwasser 1925 bewirkten in Berlin, das Zuschüsse zu den 6.3 Millionen Reichsmark der Baukosten zugesichert wurden. Bis zu 1600 Arbeiter, viele davon weit angereist und in Baracken untergebracht arbeiteten an dem Bauwerk, das als Gußbetonausführung zur damaligen Zeit der neuesten Talsperrentechnik entsprach. Bei einem Unfall waren 4 Tote zu beklagen. Die betroffenen Bauern organisierten 1925 einen Protest und mußten teilweise enteignet werden (Eine Enteignungsurkunde im Original hatte Elsbeth Flick für den Klönabend zur Verfügung gestellt.). Eine 70 jährige Bewohnerin ließ sich erst beim Anfluten der Sperre aus ihrer Wohnung tragen. Die Aggertalsperre, die heute als Naherholungsgebiet Allen liebgeworden ist, hat auch einigen Menschen viel Kummer bereitet. Im Dezember 1928 wurde die Aggertalsperre zum erstenmal geflutet und am 18.10.1929 vollendet. In der Folge entstanden Restaurationen, eine Schiffahrt und sogar ein Wasserflugzeug bot eine Zeitlang Rundflüge an. Im Anschluss an den Vortrag wurde ein Ausschnitt einer WDR Fernsehsendung gezeigt, in der Horst Jaeger und Peter Ruland interviewt und weitere Aspekte aufgezeigt wurden. Unter Applaus wurde Peter Ruland von Michael Zwinge verabschiedet Der Regionalhistoriker, Grundschuldirektor Peter Ruland hielt beim Klönabend einen Vortrag über die Aggertalsperre Hackenberger Klönabend startet mit weiterer Entdeckung! 2009 Der erste Hackenberger Klönabend 2009 stand im Zeichen des Mannergesangverein Hackenberg. Zu Beginn staunten alle über den neuen Aufbewahrungsort der Vereinsfahne von 1924 den Lutz Schmidt ausgewählt und liebevoll hergerichtet hatte. Es hatten sich etwa 25 Hackenberger/-innen in „Niggemanns Scheune versammelt. Nach der Begrüßung durch Michael Zwinge und dem Dank an Gastgeber Lutz Schmidt nahm Herbert Schäler die Anwesenden mit auf eine Zeitreise in die siebziger und achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Sein Film zeigte beeindruckende Naturaufnahmen des Hackenberg und unserer Aggertalsperre. Auf den Aufnahmen der Einweihung des Feuerwehrgerätehauses, des Luftballonstarts zum 675. Stadtgeburtstag oder dem Sommerfest des Kindergartens Sonnenkamp wurden viele Hackenberger/-innen wieder erkannt. Anschließend überraschte der Ältestenrat des TVH die Anwesenden, in dem er eine selbstgemachte Gulaschsuppe servierte, die viel gelobt wurde. Angeregt von der Fahnenübergabe beim letzten Klönabend durch Isle Gomann hatt Klaus Flick seine zahlreichen Unterlagen zur Hackenberger Geschichte durchgesehen und für den nächsten Klönabend ein Protokollbuch des MGV Hackenberg der Zeit von 1921 1927 und zwei Stempel herausgesucht und verschiedene Aufzeichnungen für den Klönabend vorbereitet. Leider konnte er das Protokoll vom 18.06.1924 über die Fahnenweihe nicht mehr selbst vortragen, Klaus Flick verstarb Ende letzten Jahres. Die Unterlagen berichten auch von den Sammlungen für die Vereinsfahne zur Zeit der Weltwirtschaftskrise, als 650 000 Mark gesammelt wurden. Werner Veltrup und Michael Zwinge hatten eine Verbindung zwischen den Protokollbüchern des MGV und des TVH herstellen können, da beide Vereine mit der Feuerwehr zusammen die Anschaffung von Musikgeräten für einen Musikzug bewerkstelligten. An diesem Klönabend überraschte Karl Wilhelm Görg die Anwenenden mit einem Kupferstich des „Hackenberger Wappens“, den der Vater von Hans Helmut Mertens gefertigt hatte. Das Wappen war auch mal auf die Gaststätte Görg vom Malermeister Willi Schöler aufgemalt. Das Wappen besteht aus drei Brennnesselblätter, eine Bedeutung ist nicht überliefert. Die weiteren Termine des Hackenberger Klöntreff: Dienstags, 09.06., 08.09. und am 08.12.2009 Wer Fotos, Berichte oder Geschichten und anderes beitragen möchte diese doch bitte Michael Zwinge oder Werner Veltrup zur Verfügung stellen. 1. Dobbeln des TV Hackenberg am 30.12.2008 Das erstemal in der Vereinsgeschichte des TV Hackenbergs wurde am 30.12.2008 in den Vereinsräumen des TV Hackenberg gedobbelt. Es wurde im wahrstem Sinne des Wortes um die Wurscht gewürfelt. 21 Teilnehmer nahmen daran teil. Es war ein lustiger und harmonischer Abend. Es war die Meinung aller Teilnehmer, dass 2009 wieder gedobbelt werden soll. Man kann also sehen, dass die neuen Räume des TVH für solche interne Veranstaltungen gut geeignet sind. Ausrichter war der Ältestenrat, der allen Mitgliedern eine gesundes neues Jahr 2009 wünscht. Werner Veltrup Jubilar-Weihnachtsfeier des TV Hackenberg 2008 Am 29.11.08 fand das erste Mal die Jubilar-Weihnachtsfeier in den Geschäftsräumen des TV Hackenberg statt. Gekommen waren über 30 Personen, so dass der Raum sehr gut ausgenutzt war. Es war zwar etwas eng, aber sehr gemütlich. Ich glaube, dass alle Gäste mit der Ausrichtung der Weihnachtsfeier zufrieden waren. Bei Kaffee und Plätzchen, Glühwein und kalten Getränken wurde musiziert und gesungen und ein kleines Krippenspiel, wo viele Gäste mitgemacht haben, wurde aufgeführt unter der Leitung von Marlies Schäler. Michael Zwinge ehrte Jubilare und Geburtstagskinder ab 60. Es lief alles harmonisch ab. Nach ein paar Stunden löste sich die Gesellschaft auf. Der Ältestenrat des TV Hackenberg war mit dieser Veranstaltung mehr als zufrieden. Wir empfehlen, dass diese Vereinsräume häufiger benutzt werden müssen. Werner Veltrup Hackenberger Klönabend erlebt kleine Sensation! 2008 Am vergangenen Dienstag war es wieder soweit! Ein gutes Dutzend Hackenberger Bürger/-innen traf sich in Niggemanns Scheune zum Klönabend. Der TVH Ältestenrat hatte sich wieder große Mühe mit selbstgebackenen Brot gemacht und Gastgeber Lutz Schmidt begrüßte die Gäste und schenkte Getränke ein. Für diesen Abend hatte Ilse Gomann einen tollen Gedanken und groß war die Überraschung als sie an Lutz Schmidt die Fahne des Hackenberger Männergesanvereins von 1911 in die Obhut des „Hackenberger Heimatmuseum“ übergab. Die Fahne wurde 1924 in Köln hergestellt und ist den Hackenberger Ehrendamen gewidmet. Lutz Schmidt war fast sprachlos und versprach einen besonderen Aufbewahrungort in der Scheune für die Fahne und das Zubehör zu schaffen. Die letzten Klönabende dominierte Hackenbergs Lehrer und TVH Vorsitzender Kuno. Klaus Flick hatte an diesem Abend zwei Fotografien des Lehrers Kuno mitgebracht. Weitere Themen waren das Hackenberger Wappen, das aus drei Brennnesselblätter besteht. Wer hat Fotos oder Zeichnungen des Wappens? Für den nächsten Klönabend Anfang 2009 bildet die Geschichte der Feuerwehr einen Schwerpunkt. Familienbrunch 2008 Am 31. August 2008 lud der Ältestenrat vom TV Hackenberg zu einem Familienbrunch in der Begegnungsstätte ein. Gegen 11.30 Uhr ging es los. Doris Beste begrüßte die Gäste im Namen des TV Hackenberg. Das aufgebaute Büffet wurde gestürmt. Erfreulich war es, dass so gut wie alle, die sich angemeldet hatten, auch erschienen waren. Ohne zu übertreiben muss hier gesagt werden, dass die Frauen Doris, Marlies und Heidi, sowie der Willi und Werner etwas kulinarisches auf die Platten brachten, dass sich sehen lassen konnte. Bei Eierschmier (Rührei) mit Speck und Zwiebeln oder nur Rührei und gekochten Eiern, selbstgemachte Marmelade, selbstgebackenes Brot, Hessische Hausmacher Wurst, Käse, Aufschnitt, Fisch, süßer und herzhafter Quark, Weintrauben, Melone, Säfte und Joghurt, Kaffee, Tee, Kakao ,Milch, Cornflakes und Müsli, es war alles da. Alle 103 Gäste langten kräftig zu. Nachdem der erste Hunger gestillt war, beschäftigte sich Marion Schulenburg und Susanne Schneider mit der jungen Generation, bei wunderschönem Wetter mit Sport, Spiel und Spaß. Es hat keine mürrischen Kinder gegeben. Die Älteren wanderten mit Andrea Grimberg ( die Frau, die mit dem Hund geht) und Hund zum Aehlenberg. Sie kamen mit einem angestrengtem roten Kopf zurück und wurden mit einer kräftigen Rindfleischsuppe mit Einlage, selbstgebackenen Kuchen mit Schlagsahne empfangen. Schnell war der Kuchen vergriffen und auch bei der Suppe wurde kräftig zugelangt. So langsam ging der Tag zu Ende. Negative Aussagen haben wir nicht vernommen, also muss es doch ganz gut gewesen sein. Nun kam der schwerste und aufwendigste Teil des Tages, alles musste aufgeräumt, gespült und sauber gemacht werden. Hier muß einfach erwähnt werden, dass wir ohne die spontane Hilfe von Birgid, Claudia, Marion und Rosi, es für uns sehr spät geworden wäre. So ging ein anstrengender und auch schöner Tag zu Ende. Wir waren froh, dass alles so gut geklappt hat und wenn es Euch auch gefallen hat oder auch nicht, dann meldet Euch doch einfach. Zum Schluß möchten wir uns bei Gitta Esch für die Bereitstellung der BGS bedanken. Werner Veltrup Eine Mitteilung hätte ich noch: Ich möchte auf unser gemeinsames Beisammensein der Ü 55, jeden 2. Donnerstag im Monat, in den Vereinsräumen des TV Hackenberg, Löhstraße 20, hinweisen. Großes Interesse am Hackenberger Klönabend 2008 Fast alle Plätze waren in „Niggemanns Scheune“ besetzt, als Michael Zwinge für den TV Hackenberg 1891 e.V. ein interessiertes Publikum begrüßte. Der Dank galt den Gastgebern Ilse Marie und Hans Ludwig (Lutz) Schmidt, die nicht nur die Räumlichkeit zur Verfügung stellten, sondern auch aktiv am Klönabend teilnahmen. Der Klönabend hatte drei Teile: im ersten Teil standen die Brunnen und das Wasserleitungssystem im Mittelpunkt, dann führte Herbert Schäler einen 8 mm Film über Ereignisse im Stadtteil und Bergneustadt aus den 70 und 80 er Jahren des vorigen Jahrhunderts vor und schließlich gab es eine Erstveröffentlichung eines Protokolls des TV Hackenberg 1891 e.V, aus dem Jahr 1913 über das „Gau-Turnfest“ auf dem Hackenberg. Friedhelm Irle hatte aus Dokumenten und Aufzeichnungen von Klaus Flick die Geschichte der Brunnen zur Gründung der „Wasserleitungsgenossenschaft Hackenberg-Leichenbach“ am 06.01.1907 nachgearbeitet (wir berichteten in H-Aktuel Nr....). In diesem Bericht erwähnt „Lehrer Kuno, ...dass bei starkem Regen das Wasser zuweilen trübe wurde...“. Fortan stand die Person des Lehrer und heilpraktikers „Kuno“ im Mittelpunkt des Abends. Heinz Niggemann und Lore Jäger waren sogar noch Schüler des großen und schlanken Lehrers, der eine „Respektsperson“ darlstellte. In der Hackenberger Schule im Sonnenkamp unterrichtete er bis zu 20 Schüler aller Klassen gleichzeitig und sprach durch die Nase (was einige Schüler gerne nachahmten). Hans von der Linde konnte eine Anekdote über den Hund des Lehrer Kuno erzählen, der immer auf der Jagd in Hützemert dem Lehrer Kuno davonlief um schnurstracks zurück zum Hackenberg zu eilen. Herbert Schäler ist beigeisterter Filmer und hat ein großes Archiv an selbstgedrehten 8 mm Filme über Hackenberg, Bergneustadt und den Oberbergischen Kreis. Am Klönabend begeisterte Herbert Schöler mit beeindruckenden Naturbeobachtungen rund um dem Knollen, einer Dokumentation des Einsatzes der Feuerwehr Hackenberg an den 8-geschossigen Häusern der GeWoSie in einem sehr strengen Winter, dem ersten und bisher einzigen „Karnevalsumzug“ im Stadtteil Hackenberg den die Pfadfinder organisiert haben und einer wunderbaren Betrachtung der beliebten „Flohmärkte“ des Stadtjugendringes in den 70 er Jahren. Die 25 Besucher des Klönabends waren beeindruckt und gefangen. Im Anschluss gab der Ältestenrat mit Doris Beste, Marlies Schäler,Willi Beste und Werner Veltrup Brühwürstchen und Brötchen als Stärkung für den dritten Teil aus. Die angekündigte Erstveröffentlichung hat der TVH Ilse Marie Schmidt zu verdanken. Aus drei Rollen „Sütterlin Schrift“ erarbeitete sie in stundenlanger Arbeit drei Prokolle aus dem Vereinsleben des TVH aus den Jahren 1913, 1916 und 1919. Diese Protokolle sind so interssant und vermitteln einen Eindruck der damaligen Zeit, das Ilse Marie Schmidt das Protokoll des Gauturnfestes 1913 vorlas. „Lehrer Kuno“ war nicht nur Lehrer der Dorfschule, sondern auch Vorsitzender des TV Hackenbergs. In dieser Eigenschaft hielt er zwei Reden zur Begrüßung und Durchführung des Gauturnfestes, die im Protokoll Wor für Wort wiedergegeben sind. Die Reden sind äußerst präzise und umfassend ausgefeilt. Lehrer Kuno war ein rhetorisch begabter und wortgewandter Redner. Die Inhalte spiegeln die Begeisterung für den Kaiser, das Vaterland und das Turnen wieder. Ebenfalls wird deutlich, wie weit die Vorbereitung des 1. Weltkrieges in der Bevölkerung fortgeschritten war und auch das „Gauturnfest“ als Beispiel der „Wehrhaftigkeit“ diente. Die Zuhörer waren beieindruckt, erstaunt und vielleicht sogar erschrocken. Es folgten noch viele keine Geschichten und Anekdoten, wie z.Bsp. die Auszählung der Handwerker (Schneider Christian Herbst, der es später bis zum Schneider bei C&A in Köln brachte). Der nächste Klönabend ist am Dienstag, den 01.07.2008 um 20 Uhr. Wer hat Fotos von Lehrer Kuno? Bitte an Michael Zwinge wenden.
570 Jahre Mitgliedschaft – der TVH ehrte seine Jubilare!

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Bericht vom Klönabend am 08.03.2016 das „Hammer Denkmal“ Beim letzten Klönabend in Niggemanns Scheune wurde die Geschichte vom „Hammer Denkmal“ erzählt, das „als imposante Gedenkstätte eines glühenden Friedensmahners Teil des „Feuer und Flamme Weges“ geworden ist. Horst Jaeger stellte den Anwesenden den Altstädter Hans Hammer und sein Schicksal vor. In der Nähe des heutigen Gasthauses Stremme lebte Hans Hammer mit Frau und einem Sohn und einer Tochter in der Altstadt. Die Familie verlor den Sohn im Zweiten Weltkrieg, worauf Hans Hammer in tiefste Trauer fiel und über viele Jahre hinweg jeden Sonntag mit einem Korb zum Beuel hinaus zog und Steine sammelte. Die gesammelten Steine schichtete er zu einem Hügel auf, so dass über Jahre die „imposante Gedenkstätte“ entstand. Die Reservistengruppe Bergneustadt schichtete das Mahnmal wieder auf, nachdem es von Vandalismus zunächst zerstört wurde. Im Anschluss erstellten Mitarbeiter der Fa. AUBEMA eine Gedenkplatte, und schließlich wurde die Gedenkstätte Teil des „Feuer und Flamme Weges“ rund um Bergneustadt. Treffpunkt August 2013 „125 Jahre Jubiläum und Chronik TVH“ In drei Jahren beginnt das Jubiläumsjahr des TV Hackenberg 125 Jahre müssen einfach gefeiert werden! Zu einem weiteren Gedankenaustausch über 125 Jahre Vereinsgeschichte kam es am 02. Mai im Vereinsraum. So kommt es nun am Donnerstag, den 01.08.2013 um 18 Uhr zur Geburtstagsfeier mit Musik und einem Grillimbiß. An diesem Abend konnte auch die Technik getestet werden, so daß nun zu jedem Treffen Fotos und Zeitungsartikel und andere Dokument eingescannt werden können. Die Chronikgruppe kann die Arbeit aufnehmen. Die Gruppe lädt daher aktive, passive und ehemalige Mitglieder, Übungsleiter und Vorstände und Freunde des Vereins herzlich ein mit Fotos und Dokumente zum nächsten Treff der Gruppe am Donnerstag, den 06. Juni um 19 Uhr in den Vereinsraum zu kommen! Die Dokumente können sofort eingescannt und wieder mitgegeben werden. Treffpunkt April 2013 „125 Jahre Jubiläum und Chronik TVH“ In drei Jahren beginnt das Jubiläumsjahr des TV Hackenberg 125 Jahre müssen einfach gefeiert werden! Zu einem lockeren Gedankenaustausch über 125 Jahre Vereinsgeschichte kam es am 04. April im Vereinsraum. Eine kleine Gruppe (bisher nur Männer) sortierte die bei der Mitgliederversammlung gesammelten Ideen und Vorschläge. „Da sind wirklich einige sehr gute Vorschläge dabei“, so Ingo Bockemühl und Michael Zwinge fand, dass es einen langen Anlauf benötigt um die Vereinsmitglieder für das Jubiläumsjahr zu interessieren und zu beteiligen. Der TVH wurde am 01.08.1891 gegründet, so dass der Vorstand der Mitgliederversammlung vorgeschlagen hatte, ab sofort an jedem 01. August diesen Geburtstag bis zum Jubiläum zu feiern. Aus den Vorschlägen für die Geburtstagsfeier in diesem Jahr wurde der Grillabend mit Musik favorisiert. Am nächsten Treffen, Donnerstag, der 02. Mai um 19 Uhr werden die Details zur Geburtstagsfeier am 01.08.2013 festgelegt. Willi Krieger hatte ein umfangreiches Album des 100 jährigen Jubiläums mitgebracht, das anregte über die Vervollständigung der Chronik und der Sammlung der vielen Fotos von Vereinsaktivitäten nachzudenken. Die Gruppe lädt aktive, passive und ehemalige Mitglieder, Übungsleiter und Vorstände und Freunde des Vereins herzlich ein mit Fotos und Dokumente zu den monatlichen Treffs der Gruppe zu kommen! Die Dokumente können sofort eingescannt und wieder mitgegeben werden. TV Hackenberg 1891 e.V. feierte seine Jubilare Der erste Vorsitzende Michael Zwinge konnte zahlreiche Jubilare und Mitglieder zur Jubilar- und Weihnachtsfeier 2011 im evangelischen Gemeindezentrum begrüßen. 86 Mitglieder des Vereins sind älter als 60 Jahre und alle Anwesenden mit einem runden Geburtstag in 2011 erhielten einen Geburtstagsgruss und ein Ständchen. Die Jubilare auf dem obligatorischen Gruppenfoto brachten es auf 570 Jahre Mitgliedschaft im TV Hackenberg 1891 e.V. , davon Brunhilde Wellmann 60 Jahre und Ingo Bockemühl, Paul Gerhard Jaeger, Wilfried Rölleund Karl Wilhelm Görg 65 Jahre. Die Feier hatte der Ältestenrat mit Werner Veltrup, Marlies Schäler und Doris und Willi Beste ausgerichtet. Bei Kaffee und Kuchen, Geschichten und Adventsliedern brachte der Nachmittag viel Freude. Adventlicher Klönabend zum Jahresabschluss Am 2. Dezember fand in Niggemanns Scheune der letzte Klönabend in 2011 statt. Der Ältestenrat des TV-Hackenberg hatte das Scheunenmuseum adventlich geschmückt. Mit Speisen, Getränken und selbsgebackenen Plätzchen wurde die Gäste verwöhnt. Michael Zwinge begrüßte etwa 20 Besucher und begleitete auf seiner Gitarre einige Weihnachtslieder. Es wurden wieder verschiedene interessante Dinge vorgetragen. So las Elisabeth Flick eine Anzeige über groben Unfug auf dem Hackenberg vor, die ihr Schwiegervater 1926 bekommen hatte. Die Strafe war 5 Reichsmark oder einen Tag Haft. Lutz Schmidt ließ ein Kaffeegedeck herumgehen, auf dem „Gruß von Hackenberg“ eingraviert war. Helmut Bause stellte Hackenberger Daten und Ereignisse von 1047 bis heute vor. Ebenfalls hatte Herr Bause die Geschichte des Hauses Vedder in der Teichstr. 8 untersucht. Hierbei handelt es sich um das älteste Haus auf dem Hackenberg. Zum Schluss bekam jeder Besucher ein adventliches Präsent. Ein herzlicher Dank gilt dem Ältestenrat des TV- Hackenbergs für die viele Mühe und Lutz Schmidt, der diese tollen Räume zur Verfügung gestellt hat. Die Klönabende gehen auch im nächsten Jahr weiter und zwar am 13.03. 12.06. 11.09. und 11.12.2012. Der Ältestenrat hatte zu seinem 1. Klönabend im Jahr 2011 in die Scheune am Hackenberg eingeladen. Wieder waren 25 Personen erschienen. Motto des Abends war 120 Jahre TV Hackenberg, Die Historiker vom Hackenberg waren auch wieder erschienen. Nach der Begrüßung vom 1. Vorsitzenden des TV Hackenberg Michael Zwinge, übernahmen die Historiker vom Hackenberg das Wort. Es war schon beeindruckend, was diese Leute über die historische Bedeutung des Hackenbergs zusammengetragen hatten, vom 8. Jahrhundert bis zum Jahr 2010 hatten sie recherchiert. Es war sehr beeindruckend und vor allen Dingen sehr spannend. Es löste unter den Anwesenden starke Diskussionen aus. Es war einfach Klasse. Nach diesen Diskussionen war nun der TV Hackenberg an der Reihe. Der TV Hackenberg wird in diesem Jahr 120 Jahre alt. Michael Zwinge hatte die Festzeitschrift vom 100-jährigem Geburtstag dabei. Auch hier wurden die Anwesenden über den TV Hackenberg und seine Aktivitäten von der Vergangenheit bis zur Gegenwart informiert. Auch bei diesem Thema wurde viel diskutiert. Gegen 22.00 Uhr war alles zu Ende und man ging wieder einmal sehr zufrieden nach Hause. Der TV Hackenberg hatte am 29.12.2010 zum 3. mal zum Dobbeln eingeladen. Es ging im wahrstem Sinne des Wortes um die Wurscht, es wurde nämlich um Würste gewürfelt. Früher war das einmal eine Tradition auf dem Hackenberg. 23 Leute hatten sich angemeldet und 23 Leute sind erschienen, also eine positive Aktion. Es wurden 30 Wurstteller an die Teilnehmer verdobbelt. Es war eine ausgelassene Gesellschaft mit viel Spaß. Nachdem alle Würste verwürfelt waren, saßen wir noch eine Zeitlang zusammen. Insgesamt gesehen war dies eine gelungene Aktion. Leider fehlte die Jugend. Auch im Neuen Jahr werden wir wieder so etwas wiederholen. Klönabend Sept. 2010 beleuchtet die Entwicklung der Begegnungsstätte Hackenberg! Wieder einmal waren alle Plätze in Niggemanns Scheune besetzt! Der Ältestenrat des TVH hatte zu dem bestens für Speis und Trank gesorgt, so dass alle Voraussetzungen für einen interessanten Abend gegeben waren. Bei diesem Klönabend war Michael Zwinge selbst gefordert, da das Thema des Abends die Begegnungsstätte Hackenberg war, die in diesen tagen 25 Jahre alt wurde. Es entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch über die Umstände, wie es zum Bau der BGS Hackenberg kam. An diesem Gespräch wirkten aktiv Heinz Follmert, Ralph Nohl und Heinz Funke mit. Zur Sprache kamen Ratsitzungen und Bürgerversammlungen und deren kontroverse Meinungen. Aus der nunmehr 25 jährigen Distanz sind sich alle „Zeitzeugen“ einig, das es richtig und für den Stadteil sehr wichtig war die Begegnungsstätte Hackenberg zu bauen. Sehr gut besuchter Klönabend: Bürgermeister Branscheid war Hackenberger! Wieder waren alle Plätze beim Hackenberger Klönabend besetzt, als Michael Zwinge eine Gruppe Hackenberger Senioren vorstellte, die sich alle 14 Tage Donnerstags im GeWoSie Nachbarschaftstreff treffen um der Geschichte des Stadtteils nachzugehen. Heinz Funke, Lothar von der Lippe und Helmut Bause hatten da schon erstaunliches zu berichten. Auf Anregung von Grundschuldirektor Peter Ruland und aus Anlass „40 Jahre Grundschule Hackenberg“ sind die Drei tätig geworden. Zu Beginn ihres Vortrages dankten sie Heinz Niggemann und Klaus Flick, deren Unterlagen sie verwenden durften, für ihre bereits geleistete Vorarbeit. Ziel ihrer Forschungen ist eine Zeittafel „Ein Jahrtausend Hackenberg/Leienbach“. Der Umfang der Ergebnisse und Forschungen ist beachtlich und anhand der Unterlagen konnten die Besucher/-innen des Klönabends nachvollziehen, mit welcher Genauigkeit und Begeisterung die Drei bei der Sache sind (es können sich gerne Interessierte der Gruppe anschließen). Forschungsgegenstand sind u.a. die Flurnamen und Flurkarten und der Eigentümerwechsel und die Eisenverhüttung mit Holzkohlenmeiler. So wurde beim Klönabend unter anderem bekannt, dass der Hackenberg Branscheid Bürgermeister der Stadt Bergneustadt war und die Firma Baldus in Hackenberg gegründet wurde. Wie immer hatte Gastgeber Hans Ludwig Schmidt und der Ältestenrat des TVH für eine angenehme Atmosphäre und Speis und Trank gesorgt. Der nächste Klönabend ist am Dienstag, den 14.09.2010 um 19.30 Uhr wie immer in Niggemanns Scheune! Der erste Klönabend im Jahr 2010 in "Niggemanns Scheune" war wieder ein voller Erfolg. Unser Gastgeber hatte gut geheizt und bei Glühwein, kalten Getränken und belegte Brötchen ließ es sich gut unterhalten. Michael Zwinge eröffnete den Klönabend, der unter dem Motto "Nachkriegszeit" stand, und stellte die provozierende Frage, "was haltet Ihr von diesem Winter"? Ein Geraune kam auf und ich glaube, daß der größte Teil die Nase voll hat, von diesem Winter und das der Frühling Einkehr halten sollte. Danach ging es um die Nachkriegszeit. Petra Gomann hatte ein kleines Schatzkästchen, wohl aus dem Bestand ihres Vaters, mitgebracht, in dem viele historische Fotos aus dieser Zeit entstanden waren. Zum Teil waren die Namen zwar bekannt, aber erkennen konnte sie so gut wie keiner. Michael Zwinge hatte ein Protokollbuch des TV Hackenberg aus dieser Zeit mitgebracht und las einige Protokolle vor. Unter anderem das erste Deutsche Turnfest in München, wo der TV Hackenberg mit 8 Personen vertreten war. Hierüber konnte Karl Wilhelm Görg und Elsbeth Flick berichten, es war sehr lustig anzuhören.Ansonsten wurde in kleinen Gruppen über dieses Thema und auch anderes diskutiert. Ich glaube es war wieder ein gelungener Abend. 4. Klönabend Dez 2009: Hackenberger Weihnacht im vorigen Jahrhundert, das ist: zu Fuss um 5 Uhr zur Christmesse; einen Weihnachtsbaum klauen, Lametta bügeln und Pannas schrabben! Es waren drei wunderschöne Stunden, die 35 Teilnehmer/-innen des Klönabends in “Niggemanns Scheune” bei Gastgeber Lutz Schmidt verbrachten. Der Ältestenrat hatte einen Weihnachtsbaum aufgestellt und dekoriert, es gab wie zu der damaligen Zeit üblich eine “Kartoffelsuppe”, selbstgebackene Plätzchen und der Glühwein duftete. Es entstanden viele anregende Gespräche. Michael Zwinge lud dann die Runde ein, etwas über Hackenberger Weihnachtsgeschichten zu erzählen, da einige der Anwesenden ihre Kindheit in Hackenberg oder Leienbach verbracht haben. Da es ja eine sehr arme zeit war, galt es zunächst einmal einen Weihnachtsbaum zu “klauen”, man durfte sich nur nicht erwischen lassen, denn das wurde zur Anzeige gebracht und kostete eine empfindliche Geldstrafe, der Polizist drohte sogar mit “Kaschöttchen” (Gefängnis). Das wenige Lametta wurde nach Weihnachten wieder gebügelt und für das nächste Jahr aufbewahrt. Drei bis vier Wochen wurden die Weihnachtsbaumkerzen aus den Wachsresten des Vorjahres neu hergestellt. Selbst der Weihnachtsbaum, der oft sogar bis Ostern stehen blieb wurde als Anmachholz verwertet. Die Weihnachtsteller bestanden aus Wall- und Haselnüssen, Äpfel und Spritzgebäck. Es wurde über die Sonntagsschule berichtet und das traditionelle Krippenspiel, bei dem nicht alle es bis zum Josef geschafft haben. Zur Weihnachtszeit wurden die Schweine geschlachtet und die Jugend traf sich zum Pannas schrabben. Zum Gitarrenspiel wurden schließlich Weihnachtslieder gesungen und Doris Beste und Marlies Schäler trugen ein Weihnachtsgedicht und eine -geschichte vor. Werner Veltrup bedankte sich bei allen für die Treue den Klönabend zu besuchen und der Ältestenrat verteilte Geschenke an alle und ein Präsent für das Gastgeberehepaar Schmidt. Der Klönabend ist eine Veranstaltung des TV Hackenberg 1891 e.V., zu dem aber alle Bewohner/-innen herzlich eingeladen sind. „Im Revier der weißen Kohle“ - Peter Ruland begeistert beim Klönabend mit einem Vortrag über die Aggertalsperre! 2009 Zum 3. Klönabend in 2009 war der Hackenberger Grundschuldirektor und Regionalhistoriker Peter Ruland eingeladen den Bau der Aggertalsperre zu erläutern. Vorweg, die 22 Teilnehmer/-innen waren begeistert! Der Ältestenrat des TV Hackenberg 1891 e.V. hatte sich mit Gastgeber Lutz Schmidt wie immer große Mühe gemacht um mit Speis und Trank die Grundlagen für ein Gelingen des Abends zu stellen. Einige Wurstspezialitäten der Warburger Börde hatte das Ehepaar Zwinge beigesteuert. Die Geschichte der Aggertalsperre ist eingebettet in die Geschichte der Industriealisierung und der Stromerzeugung. Schon 1575 verzeichnete die Mercatorkarte zahlreiche Wasserkraftanlagen in Oberberg. Der entscheidende Durchbruch wurde mit der Fertigstellung der Eisenbahn 1899 erzielt. Von nun an gewann die Textilindustrie immer mehr an Bedeutung und die Unternehmer wollten die Versorgung mit Energie sichergestellt wissen. Sehr anschaulich und hinterlegt mit Bildern und Dokumenten konnte Peter Ruland die Entwicklung nachzeichnen. Es waren die Fabrikanten Steinmüller und Krawinkel, die den Landrat Hald 1904 bewegten Berechnungen für den Bau von Talsperren in Oberberg anzustellen, um dem Beispiel der Wuppertaler zu folgen, die schon einige Talsperren gebaut hatten. Der 1.Weltkrieg und die anschließenden Reparationen verhinderten einen früheren Baubeginn. So wurde zwar 1923 eine Genossenschaft gegründet, aber es dauerte bis 1927 zum Baubeginn. Eine Rentabilitätsberechnung 1925 und das Hochwasser 1925 bewirkten in Berlin, das Zuschüsse zu den 6.3 Millionen Reichsmark der Baukosten zugesichert wurden. Bis zu 1600 Arbeiter, viele davon weit angereist und in Baracken untergebracht arbeiteten an dem Bauwerk, das als Gußbetonausführung zur damaligen Zeit der neuesten Talsperrentechnik entsprach. Bei einem Unfall waren 4 Tote zu beklagen. Die betroffenen Bauern organisierten 1925 einen Protest und mußten teilweise enteignet werden (Eine Enteignungsurkunde im Original hatte Elsbeth Flick für den Klönabend zur Verfügung gestellt.). Eine 70 jährige Bewohnerin ließ sich erst beim Anfluten der Sperre aus ihrer Wohnung tragen. Die Aggertalsperre, die heute als Naherholungsgebiet Allen liebgeworden ist, hat auch einigen Menschen viel Kummer bereitet. Im Dezember 1928 wurde die Aggertalsperre zum erstenmal geflutet und am 18.10.1929 vollendet. In der Folge entstanden Restaurationen, eine Schiffahrt und sogar ein Wasserflugzeug bot eine Zeitlang Rundflüge an. Im Anschluss an den Vortrag wurde ein Ausschnitt einer WDR Fernsehsendung gezeigt, in der Horst Jaeger und Peter Ruland interviewt und weitere Aspekte aufgezeigt wurden. Unter Applaus wurde Peter Ruland von Michael Zwinge verabschiedet Der Regionalhistoriker, Grundschuldirektor Peter Ruland hielt beim Klönabend einen Vortrag über die Aggertalsperre Hackenberger Klönabend startet mit weiterer Entdeckung! 2009 Der erste Hackenberger Klönabend 2009 stand im Zeichen des Mannergesangverein Hackenberg. Zu Beginn staunten alle über den neuen Aufbewahrungsort der Vereinsfahne von 1924 den Lutz Schmidt ausgewählt und liebevoll hergerichtet hatte. Es hatten sich etwa 25 Hackenberger/-innen in „Niggemanns Scheune versammelt. Nach der Begrüßung durch Michael Zwinge und dem Dank an Gastgeber Lutz Schmidt nahm Herbert Schäler die Anwesenden mit auf eine Zeitreise in die siebziger und achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Sein Film zeigte beeindruckende Naturaufnahmen des Hackenberg und unserer Aggertalsperre. Auf den Aufnahmen der Einweihung des Feuerwehrgerätehauses, des Luftballonstarts zum 675. Stadtgeburtstag oder dem Sommerfest des Kindergartens Sonnenkamp wurden viele Hackenberger/-innen wieder erkannt. Anschließend überraschte der Ältestenrat des TVH die Anwesenden, in dem er eine selbstgemachte Gulaschsuppe servierte, die viel gelobt wurde. Angeregt von der Fahnenübergabe beim letzten Klönabend durch Isle Gomann hatt Klaus Flick seine zahlreichen Unterlagen zur Hackenberger Geschichte durchgesehen und für den nächsten Klönabend ein Protokollbuch des MGV Hackenberg der Zeit von 1921 1927 und zwei Stempel herausgesucht und verschiedene Aufzeichnungen für den Klönabend vorbereitet. Leider konnte er das Protokoll vom 18.06.1924 über die Fahnenweihe nicht mehr selbst vortragen, Klaus Flick verstarb Ende letzten Jahres. Die Unterlagen berichten auch von den Sammlungen für die Vereinsfahne zur Zeit der Weltwirtschaftskrise, als 650 000 Mark gesammelt wurden. Werner Veltrup und Michael Zwinge hatten eine Verbindung zwischen den Protokollbüchern des MGV und des TVH herstellen können, da beide Vereine mit der Feuerwehr zusammen die Anschaffung von Musikgeräten für einen Musikzug bewerkstelligten. An diesem Klönabend überraschte Karl Wilhelm Görg die Anwenenden mit einem Kupferstich des „Hackenberger Wappens“, den der Vater von Hans Helmut Mertens gefertigt hatte. Das Wappen war auch mal auf die Gaststätte Görg vom Malermeister Willi Schöler aufgemalt. Das Wappen besteht aus drei Brennnesselblätter, eine Bedeutung ist nicht überliefert. Die weiteren Termine des Hackenberger Klöntreff: Dienstags, 09.06., 08.09. und am 08.12.2009 Wer Fotos, Berichte oder Geschichten und anderes beitragen möchte diese doch bitte Michael Zwinge oder Werner Veltrup zur Verfügung stellen. 1. Dobbeln des TV Hackenberg am 30.12.2008 Das erstemal in der Vereinsgeschichte des TV Hackenbergs wurde am 30.12.2008 in den Vereinsräumen des TV Hackenberg gedobbelt. Es wurde im wahrstem Sinne des Wortes um die Wurscht gewürfelt. 21 Teilnehmer nahmen daran teil. Es war ein lustiger und harmonischer Abend. Es war die Meinung aller Teilnehmer, dass 2009 wieder gedobbelt werden soll. Man kann also sehen, dass die neuen Räume des TVH für solche interne Veranstaltungen gut geeignet sind. Ausrichter war der Ältestenrat, der allen Mitgliedern eine gesundes neues Jahr 2009 wünscht. Werner Veltrup Jubilar-Weihnachtsfeier des TV Hackenberg 2008 Am 29.11.08 fand das erste Mal die Jubilar- Weihnachtsfeier in den Geschäftsräumen des TV Hackenberg statt. Gekommen waren über 30 Personen, so dass der Raum sehr gut ausgenutzt war. Es war zwar etwas eng, aber sehr gemütlich. Ich glaube, dass alle Gäste mit der Ausrichtung der Weihnachtsfeier zufrieden waren. Bei Kaffee und Plätzchen, Glühwein und kalten Getränken wurde musiziert und gesungen und ein kleines Krippenspiel, wo viele Gäste mitgemacht haben, wurde aufgeführt unter der Leitung von Marlies Schäler. Michael Zwinge ehrte Jubilare und Geburtstagskinder ab 60. Es lief alles harmonisch ab. Nach ein paar Stunden löste sich die Gesellschaft auf. Der Ältestenrat des TV Hackenberg war mit dieser Veranstaltung mehr als zufrieden. Wir empfehlen, dass diese Vereinsräume häufiger benutzt werden müssen. Werner Veltrup Hackenberger Klönabend erlebt kleine Sensation! 2008 Am vergangenen Dienstag war es wieder soweit! Ein gutes Dutzend Hackenberger Bürger/-innen traf sich in Niggemanns Scheune zum Klönabend. Der TVH Ältestenrat hatte sich wieder große Mühe mit selbstgebackenen Brot gemacht und Gastgeber Lutz Schmidt begrüßte die Gäste und schenkte Getränke ein. Für diesen Abend hatte Ilse Gomann einen tollen Gedanken und groß war die Überraschung als sie an Lutz Schmidt die Fahne des Hackenberger Männergesanvereins von 1911 in die Obhut des „Hackenberger Heimatmuseum“ übergab. Die Fahne wurde 1924 in Köln hergestellt und ist den Hackenberger Ehrendamen gewidmet. Lutz Schmidt war fast sprachlos und versprach einen besonderen Aufbewahrungort in der Scheune für die Fahne und das Zubehör zu schaffen. Die letzten Klönabende dominierte Hackenbergs Lehrer und TVH Vorsitzender Kuno. Klaus Flick hatte an diesem Abend zwei Fotografien des Lehrers Kuno mitgebracht. Weitere Themen waren das Hackenberger Wappen, das aus drei Brennnesselblätter besteht. Wer hat Fotos oder Zeichnungen des Wappens? Für den nächsten Klönabend Anfang 2009 bildet die Geschichte der Feuerwehr einen Schwerpunkt. Familienbrunch 2008 Am 31. August 2008 lud der Ältestenrat vom TV Hackenberg zu einem Familienbrunch in der Begegnungsstätte ein. Gegen 11.30 Uhr ging es los. Doris Beste begrüßte die Gäste im Namen des TV Hackenberg. Das aufgebaute Büffet wurde gestürmt. Erfreulich war es, dass so gut wie alle, die sich angemeldet hatten, auch erschienen waren. Ohne zu übertreiben muss hier gesagt werden, dass die Frauen Doris, Marlies und Heidi, sowie der Willi und Werner etwas kulinarisches auf die Platten brachten, dass sich sehen lassen konnte. Bei Eierschmier (Rührei) mit Speck und Zwiebeln oder nur Rührei und gekochten Eiern, selbstgemachte Marmelade, selbstgebackenes Brot, Hessische Hausmacher Wurst, Käse, Aufschnitt, Fisch, süßer und herzhafter Quark, Weintrauben, Melone, Säfte und Joghurt, Kaffee, Tee, Kakao ,Milch, Cornflakes und Müsli, es war alles da. Alle 103 Gäste langten kräftig zu. Nachdem der erste Hunger gestillt war, beschäftigte sich Marion Schulenburg und Susanne Schneider mit der jungen Generation, bei wunderschönem Wetter mit Sport, Spiel und Spaß. Es hat keine mürrischen Kinder gegeben. Die Älteren wanderten mit Andrea Grimberg ( die Frau, die mit dem Hund geht) und Hund zum Aehlenberg. Sie kamen mit einem angestrengtem roten Kopf zurück und wurden mit einer kräftigen Rindfleischsuppe mit Einlage, selbstgebackenen Kuchen mit Schlagsahne empfangen. Schnell war der Kuchen vergriffen und auch bei der Suppe wurde kräftig zugelangt. So langsam ging der Tag zu Ende. Negative Aussagen haben wir nicht vernommen, also muss es doch ganz gut gewesen sein. Nun kam der schwerste und aufwendigste Teil des Tages, alles musste aufgeräumt, gespült und sauber gemacht werden. Hier muß einfach erwähnt werden, dass wir ohne die spontane Hilfe von Birgid, Claudia, Marion und Rosi, es für uns sehr spät geworden wäre. So ging ein anstrengender und auch schöner Tag zu Ende. Wir waren froh, dass alles so gut geklappt hat und wenn es Euch auch gefallen hat oder auch nicht, dann meldet Euch doch einfach. Zum Schluß möchten wir uns bei Gitta Esch für die Bereitstellung der BGS bedanken. Werner Veltrup Eine Mitteilung hätte ich noch: Ich möchte auf unser gemeinsames Beisammensein der Ü 55, jeden 2. Donnerstag im Monat, in den Vereinsräumen des TV Hackenberg, Löhstraße 20, hinweisen. Großes Interesse am Hackenberger Klönabend 2008 Fast alle Plätze waren in „Niggemanns Scheune“ besetzt, als Michael Zwinge für den TV Hackenberg 1891 e.V. ein interessiertes Publikum begrüßte. Der Dank galt den Gastgebern Ilse Marie und Hans Ludwig (Lutz) Schmidt, die nicht nur die Räumlichkeit zur Verfügung stellten, sondern auch aktiv am Klönabend teilnahmen. Der Klönabend hatte drei Teile: im ersten Teil standen die Brunnen und das Wasserleitungssystem im Mittelpunkt, dann führte Herbert Schäler einen 8 mm Film über Ereignisse im Stadtteil und Bergneustadt aus den 70 und 80 er Jahren des vorigen Jahrhunderts vor und schließlich gab es eine Erstveröffentlichung eines Protokolls des TV Hackenberg 1891 e.V, aus dem Jahr 1913 über das „Gau-Turnfest“ auf dem Hackenberg. Friedhelm Irle hatte aus Dokumenten und Aufzeichnungen von Klaus Flick die Geschichte der Brunnen zur Gründung der „Wasserleitungsgenossenschaft Hackenberg- Leichenbach“ am 06.01.1907 nachgearbeitet (wir berichteten in H-Aktuel Nr....). In diesem Bericht erwähnt „Lehrer Kuno, ...dass bei starkem Regen das Wasser zuweilen trübe wurde...“. Fortan stand die Person des Lehrer und heilpraktikers „Kuno“ im Mittelpunkt des Abends. Heinz Niggemann und Lore Jäger waren sogar noch Schüler des großen und schlanken Lehrers, der eine „Respektsperson“ darlstellte. In der Hackenberger Schule im Sonnenkamp unterrichtete er bis zu 20 Schüler aller Klassen gleichzeitig und sprach durch die Nase (was einige Schüler gerne nachahmten). Hans von der Linde konnte eine Anekdote über den Hund des Lehrer Kuno erzählen, der immer auf der Jagd in Hützemert dem Lehrer Kuno davonlief um schnurstracks zurück zum Hackenberg zu eilen. Herbert Schäler ist beigeisterter Filmer und hat ein großes Archiv an selbstgedrehten 8 mm Filme über Hackenberg, Bergneustadt und den Oberbergischen Kreis. Am Klönabend begeisterte Herbert Schöler mit beeindruckenden Naturbeobachtungen rund um dem Knollen, einer Dokumentation des Einsatzes der Feuerwehr Hackenberg an den 8-geschossigen Häusern der GeWoSie in einem sehr strengen Winter, dem ersten und bisher einzigen „Karnevalsumzug“ im Stadtteil Hackenberg den die Pfadfinder organisiert haben und einer wunderbaren Betrachtung der beliebten „Flohmärkte“ des Stadtjugendringes in den 70 er Jahren. Die 25 Besucher des Klönabends waren beeindruckt und gefangen. Im Anschluss gab der Ältestenrat mit Doris Beste, Marlies Schäler,Willi Beste und Werner Veltrup Brühwürstchen und Brötchen als Stärkung für den dritten Teil aus. Die angekündigte Erstveröffentlichung hat der TVH Ilse Marie Schmidt zu verdanken. Aus drei Rollen „Sütterlin Schrift“ erarbeitete sie in stundenlanger Arbeit drei Prokolle aus dem Vereinsleben des TVH aus den Jahren 1913, 1916 und 1919. Diese Protokolle sind so interssant und vermitteln einen Eindruck der damaligen Zeit, das Ilse Marie Schmidt das Protokoll des Gauturnfestes 1913 vorlas. „Lehrer Kuno“ war nicht nur Lehrer der Dorfschule, sondern auch Vorsitzender des TV Hackenbergs. In dieser Eigenschaft hielt er zwei Reden zur Begrüßung und Durchführung des Gauturnfestes, die im Protokoll Wor für Wort wiedergegeben sind. Die Reden sind äußerst präzise und umfassend ausgefeilt. Lehrer Kuno war ein rhetorisch begabter und wortgewandter Redner. Die Inhalte spiegeln die Begeisterung für den Kaiser, das Vaterland und das Turnen wieder. Ebenfalls wird deutlich, wie weit die Vorbereitung des 1. Weltkrieges in der Bevölkerung fortgeschritten war und auch das „Gauturnfest“ als Beispiel der „Wehrhaftigkeit“ diente. Die Zuhörer waren beieindruckt, erstaunt und vielleicht sogar erschrocken. Es folgten noch viele keine Geschichten und Anekdoten, wie z.Bsp. die Auszählung der Handwerker (Schneider Christian Herbst, der es später bis zum Schneider bei C&A in Köln brachte). Der nächste Klönabend ist am Dienstag, den 01.07.2008 um 20 Uhr. Wer hat Fotos von Lehrer Kuno? Bitte an Michael Zwinge wenden.
570 Jahre Mitgliedschaft – der TVH ehrte seine Jubilare!